ZEN zu beschreiben ist schwierig, denn ZEN  ist.

Es ist der Zeitpunkt im Jetzt, an dem ich mich momentan befinde und beinhaltet, die Fülle des Lebens mit allen Sinnen wahrzunehmen.

ZEN erlebt man dann, wenn man alle Anstrengungen aufgibt und sich im Jetzt wahrnimmt.

Das Ziel ist es, die Flut der Gedanken, die man immer dann bemerkt, wenn man zur Ruhe kommt, ins Nichts laufen zu lassen; dadurch kann

Stille und Leere erfahren werden, um das Einssein mit allem zu spüren.

ZEN entzieht sich jeglicher Logik, kann also nicht durch den Verstand kontrolliert werden.

Wenn ich etwas tue, dann richtet sich mein ganzes Wesen auf dieses Tun ein, ohne dass andere Gedanken aufkommen. Hier ist im wahrsten

Sinn des Wortes „der Weg das Ziel“.

Es gibt vielfältige Methoden, sich durch Üben der gedanklichen Leere zu nähern.

Aus meiner Sicht ist wichtig, das Ich-Sein temorär aufzugeben und die daraus frei werdenden Energie zu nutzen, um neue Erkenntnisse zu

erlangen; nur so sind eigene positive Veränderungen möglich.

Die Kunst im ZEN besteht darin, mit Leichtigkeit und Achtsamkeit seinen Lebensweg zu gehen und den Faden zu finden, mit dem man die

geschehenen Augenblicke zu einer sinnvoll Kette verbinden kann. Erst dann folgt die Erkenntnis und das Finden des eigenen Mittelpunktes.